Parkinsongruppe
Hamburg
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Des Nordens JuPa’s

1. Seminar

Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages 2014 fand die 1. Infoveranstaltung für JUPA´s  der nördlichen Bundesländer in  der Asklepios-Klinik  Harburg  statt.

Ziel war es, denjenigen, die in jungen Jahren an Parkinson erkrankt sind, eine Möglichkeit des Austauschs zu bieten. Es überraschte, welche  Resonanz diese Veranstaltung hervorrief.  76 Teilnehmer/innen, davon 20 Angehörige, folgten unserer Einladung.

Bald zeigte sich, dass wir nicht nur die Themen, sondern auch die Referenten gut gewählt hatten. Und besonders erfreulich: Jede freie Sekunde wurde zum Austausch untereinander genutzt. Es war eine herrliche, kommunikative Atmosphäre.

Nach der Eröffnung durch Beate Kahlau, trat Susanne Ohmstede ans Rednerpult. Sie berichtete von ihren persönlichen Erfahrungen, die sie auf dem Weg von der Diagnose bis zum Finden ihres Platzes in der Selbsthilfegruppe durchlebt hat. Gerade diese sehr persönlichen Erfahrungen, waren der richtige Einstieg.

 

 

 

Dann gab Prof. Dr. Töpper, Chefarzt der Neurologie in der Asklepios-Klinik, einen Überblick über die Parkinson-Syndrome. Nachdem Frau Dr. Pötter-Nerger über Inhalt und  Beginn einzelner Therapiemöglichkeiten gesprochen hatte, entbrannte die Diskussion förmlich. Die Fragen wollten einfach nicht abreißen, doch die Referenten antworteten geduldig und ausführlich.

In der Pause beließ man es nicht nur beim Essen. Überall, wo man hinhörte, war  der Austausch in vollem Gange. Und das war am Ende dieses Tages auch das Erfreulichste. Viele neue Kontakte konnten geknüpft werden. Neue Erkenntnisse und Informationen sammeln, Erfahrungen austauschen, um daraus Neues mit nach Haus zu nehmen.

Nach der  Pause, die für keinen eigentlich richtig erholsam war, trat Frau Prof. Dr. Klein  aus dem Uniklinikum Lübeck zum letzten Vortrag für diesen Tag an. Sie verstand es, auf eindrucksvolle Weise das Thema der Genetik für Jedermann verständlich zu erklären  und gleichzeitig  auch zu begeistern.

Nach der letzten Diskussionsrunde trafen sich die Teilnehmer der einzelnen Bundesländer, um weitere Treffen vor Ort zu vereinbaren.

Hoffen wir für die Zukunft auf aktive neue Gruppen der JUPA´s in Norddeutschland. Weitere Veranstaltungen dieser Art, die vielleicht auf Länderebene stattfinden sollten, sind ganz oben auf der Wunschliste unserer Fragebögen angesiedelt.

Die Vorträge